Ästhetische Konsumgütervielfalt: Design, Kunst, food, urban, audio, style
Sonntag, den 11. Februar 2007 11:14 Uhr

Konsumgüterzweifalt

Plagiarius 2007 (Dedon-Kopie)
Seit 1977 werden die dreistesten Produktfälschungen jährlich mit dem Plagiarus “ausgezeichnet”. Darunter sind meist vorbildliche Produkte. Schön und praktisch - schließlich wird nur kopiert, was gut ist. Allein dafür lohnt es sich, die die Liste der Negativ-Preisträger 2007 anzusehen. Überdurchschnittlich häufig tauchen dabei asiatische Firmennamen tauchen auf. Wahrscheinlich gibt es deshalb auch das Plagiarius “China-Spezial”. Aber auch bei uns in Eruopa gibt es eifrige Produktpiraten: Das Markenblog berichtete jüngst von beschlagnamten Waren im Wert von 743 Millionen CZK (26 Millionen Euro) - allein in Läden und auf offenen Märkten in Tschechien im vergangenen Jahr. Das ist Europa-Rekord.

Bild: Plagiarus | via fontblog

(hubs)

Kommentare

  1. Aci

    Echt krass, wie die die Waren wirklich 1 zu 1 nachmachen. Das ist wirklich dreist…

  2. hubs

    Vor allem, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Ein wirklich gutes Buch dazu (und besonders den volkswirtschaftlichen Auswirkungen) ist: “Weltkrieg um Wohlstand” von Gabor Steingart. Der Titel zwar etwas reißerisch, aber die Thesen sind nachvollziehbar/belegbar - und leider auch ziemlich beunruhigend.

  3. Deutsche Produkte Fan

    Es ist eine Schande wie unglaublich dreist kopiert wird. Inbesondere setzt es deutsche Unternehmen immer stärker unter Druck, was letztlich nicht selten auch zu Entlassungen und enormem wirtschaftlichen Schaden führt.

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