Konsumgüterzweifalt

Seit 1977 werden die dreistesten Produktfälschungen jährlich mit dem Plagiarus “ausgezeichnet”. Darunter sind meist vorbildliche Produkte. Schön und praktisch - schließlich wird nur kopiert, was gut ist. Allein dafür lohnt es sich, die die Liste der Negativ-Preisträger 2007 anzusehen. Überdurchschnittlich häufig tauchen dabei asiatische Firmennamen tauchen auf. Wahrscheinlich gibt es deshalb auch das Plagiarius “China-Spezial”. Aber auch bei uns in Eruopa gibt es eifrige Produktpiraten: Das Markenblog berichtete jüngst von beschlagnamten Waren im Wert von 743 Millionen CZK (26 Millionen Euro) - allein in Läden und auf offenen Märkten in Tschechien im vergangenen Jahr. Das ist Europa-Rekord.

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zu Mr. Wong
am 17. Februar 2007 um 10:57 Uhr.
Echt krass, wie die die Waren wirklich 1 zu 1 nachmachen. Das ist wirklich dreist…
am 17. Februar 2007 um 13:09 Uhr.
Vor allem, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Ein wirklich gutes Buch dazu (und besonders den volkswirtschaftlichen Auswirkungen) ist: “Weltkrieg um Wohlstand” von Gabor Steingart. Der Titel zwar etwas reißerisch, aber die Thesen sind nachvollziehbar/belegbar - und leider auch ziemlich beunruhigend.
am 22. Juni 2007 um 23:25 Uhr.
Es ist eine Schande wie unglaublich dreist kopiert wird. Inbesondere setzt es deutsche Unternehmen immer stärker unter Druck, was letztlich nicht selten auch zu Entlassungen und enormem wirtschaftlichen Schaden führt.