Ästhetische Konsumgütervielfalt: Design, Kunst, food, urban, audio, style

Deck my Hall

03
03
2007

Designer Decks
grind here
Nicht nur als Möbel taugen Skateboard-Decks, sondern auch als Skulpturen. Wie das aussehen kann, beschreibt MoCo Loco. Vor zwei Monaten fand eine Ausstellung und Versteigerung von Designer-Decks in Edmonton statt, die jedem Skaterfreund das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Einer unserer Favoriten ist “grind here” (links).

Versteigerung verpasst. Was nun? Direkt bei den Designern bestellen. Fast so schön wie selbst zu grinden: die decks von Jan Wilem und Emil Kozak.

Bilder: © theideagroup.ca

Onlinefreude mit Gilbert & George

18
02
2007

Viel ist derzeit darüber zu lesen: Zwei Ausstellungen widmen sich in nächster Zeit dem Leben der beiden englischen Künstler Gilbert & George: Die Tate Modern zeigt ihre bislang größte Einzelausstellung (bis zum 7. Mai); eine große Retrospektive bietet das Haus der Kunst in München (11. Juni bis 9. September). Nicht jeder wird es allerdings schaffen, die beiden Ausstellungen zu besuchen. Trösten mögen sich all diese Seelen damit, dass man Gilbert und Georges Œuvre (zumindest teilweise) auch virtuell erkunden kann. Wir empfehlen als Einstieg ein Interview der beiden mit Hermione Eyre, The Independent. Oder auch A journey into the superaverage world of Gilbert and George, Alternatives to Valium. Den Film, The World of Gilbert and George, kann man bei der Tate Modern auch online ansehen; ebenso wie eine anschließende Diskussion der beiden Künstler mit Matthew Collings. Eine aktuelle Ausstellungskritik bietet der Guardian (Better than a poke in the eye?). Nicht minder lesenswert: Der Erlebnisaufsatz über seinen Besuch in der Tate von Blogger Jeremy Willmott.

Weitere Videos (via YouTube)

The Singing Sculpture:


Talking about Jesus, Oscar Wilde and their cleaner Stainton:


A portrait of the artists as young men, 1972:

Viagra fürs Auge

16
12
2006

Helmut Newton, David LaChapelle, James Nachtwey. Das sind die Namen dreier Ikonen der Fotografie. Unsere Gebete wurden nun endlich erhört: eine Ausstellung zeigt ihre Werke unter einem Dach. In Deutschland. Noch bis zum 20. Mai 2007 im Museum für Fotografie in Berlin.

Der Kontrast zwischen den Lichtgemälden der Künstler könnte extremer nicht sein. Nachtwey ist der war photographer. Er klagt mit seinen bewegenden Bildern den Schrecken unserer Welt an. LaChapelles knallbunte Popfotografien zeigen dagegen den oberflächlichen Glamour der (amerikanischen) Konsumdiktatur - im MTV-Style. Newtons sexy Schwarzweissfotos entgegnen dem elegant mit ihrer unerreichten Intimästhetik. Fazit: visuelle Masturbation in vollendeter Form.

Einen Vorgschmack, der uns den Mund wässrig werden lässt, gibt diese online Galerie.

Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, 10623 Berlin
(Di. bis So. 10 bis 18 Uhr, Do. 22 Uhr, Mo. geschlossen)

bild: courtesy David LaChapelle studio

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