Ästhetische Konsumgütervielfalt: Design, Kunst, food, urban, audio, style

zurück von der re:publica

15
04
2007

Wir sind wieder zuhause. Und schön war es. Danke an Lukas, denn wohnen konnten wir hier. Und da wir ja aus dem tiefen Niederbayern angereist sind, ist allein die Stadt schon immer ein Erlebnis. Danken oder grüßen wollen wir einige; hoffentlich sieht man sich bald wieder. Ja und hoffentlich vergessen wir auch keinen von Euch:
Georg, Christian, Vasco, Sibylle, Robert, Stefan, Anja, Klas. Erwähnen wollten wir noch, dass wir ab jetzt nur noch dieses Magazin lesen. Plazes mögen wir auch - gute Idee!
Aber, most importantly, vor lauter Vorfreude hätten wir es beinahe vergessen: Am 30. April startet endlich unser neues Projekt . Wer rechtzeitig informiert werden möchte, der trage sich bitte für den Newsletter ein.

re:publica

13
04
2007

Dort treiben wir uns rum. Und genießen außerdem Berlin. Sehr empfehlen können wir übrigens diese Ausstellung (läuft noch bis zum 20. Mai), die wir gestern besucht haben. Ja, ja, wirklich alles sehr schön.

Braunschweiger Tradition

18
02
2007

Seit über hundert Jahren gibt es Borgmann 1772 schon, einen Kräuterlikör aus Braunschweig. Die Rezeptur ist geheim. Der Prodktionsprozess nimmt nach Angaben des Herstellers ganze zehn Tage in Anspruch. Viel spannender allerdings ist die Flasche: In limitierter Edition, gestaltet von einer Agentur, einem Designer oder einem Künstler, werden jeweils 1000 Flaschen produziert; diesmal von der Berliner Agentur Floor 5 (Jens Pieper, Marek Polewski). Zu bestellen über Borgmann selbst, 20 Euro pro Flasche zzgl. Versand.
bild: copyright borgmann
bei DesignKlicks/Spiegel-Online ist der Likör im Design von Floor 5 übrigens No. 1 im Public Rating

Supreme Nordwand Jacken

13
02
2007

1966 (manche sagen, es wäre erst zwei jahre später gewesen) eröffneten die Bergsteiger Douglas Tompkins und Kenneth Klopp einen kleinen Laden in San Francisco namens The North Face. Und schon 1968 verkaufte The North Face eigene Produkte unter diesem Namen. Wer aber konnte damals ahnen, dass die Marke zur Jahrtausendwende und darüber hinaus auf dem Mount Everest genauso zum alltäglichen Bild gehören würde wie auf den Straßen Londons oder von New York? Tompkins war es höchstwahrscheinlich egal: Er hatte die Firma schon 1998 verkauft.
Im Frühling 2007 wird nun Supreme zwei Varianten der Summit-Jacke von The North Face anbieten. Darüber freuen wir uns.

Erhältlich zB via:
Firmament
Schroederstarße 8
10115 Berlin


Further Reading: Spannender Artikel über Jacken-Kriminalität im Zusammenhang mit The North Face via The Washington Times
bild: copyright SUPREME
hinweis auf die jacken via hypeast

Schon wieder T-Shirts…

09
01
2007


…wird manch Freund dieser Rundschreiben denken. Aber man kann welche gewinnen - und da lohnt sich der Beitrag allemal. Außerdem gefallen uns die T-Shirts von Daniel aka Rosko ziemlich gut. Seine Roskotees gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, wobei ‘Love the Street’ (neuestes Shirt, siehe Bild) der NNUU-Favorit ist. Und zwei davon kann jedenfalls jeder (anlässlich der Roskotees-Geburtstagsfeier) gewinnen, der sich bis zum 31. Januar auf der Webseite für den hauseigenen Newsletter einträgt. Ein paar Kleinigkeiten vom Kombinat-Ost (wir sind gespannt) warten außerdem auf ihre Gewinner. Gedruckt werden die T-Shirts übrigens hier. Die Auflage ist jeweils stark begrenzt.
bild: roskotees

Viagra fürs Auge

16
12
2006

Helmut Newton, David LaChapelle, James Nachtwey. Das sind die Namen dreier Ikonen der Fotografie. Unsere Gebete wurden nun endlich erhört: eine Ausstellung zeigt ihre Werke unter einem Dach. In Deutschland. Noch bis zum 20. Mai 2007 im Museum für Fotografie in Berlin.

Der Kontrast zwischen den Lichtgemälden der Künstler könnte extremer nicht sein. Nachtwey ist der war photographer. Er klagt mit seinen bewegenden Bildern den Schrecken unserer Welt an. LaChapelles knallbunte Popfotografien zeigen dagegen den oberflächlichen Glamour der (amerikanischen) Konsumdiktatur - im MTV-Style. Newtons sexy Schwarzweissfotos entgegnen dem elegant mit ihrer unerreichten Intimästhetik. Fazit: visuelle Masturbation in vollendeter Form.

Einen Vorgschmack, der uns den Mund wässrig werden lässt, gibt diese online Galerie.

Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, 10623 Berlin
(Di. bis So. 10 bis 18 Uhr, Do. 22 Uhr, Mo. geschlossen)

bild: courtesy David LaChapelle studio

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