Ästhetische Konsumgütervielfalt: Design, Kunst, food, urban, audio, style

minimales wohnen

22
02
2007

students loftFunktionalität und Sparsamkeit sind ein architektonischer Trend. Da Bauflächen und Wohnraum knapp werden, wird aus der Not eine Tugend gemacht. Frei nach dem minimalistischen Motto “weniger ist mehr”. So dachten sich’ s zwei Stuttgarter Architekturstudenten und schufen die “students lofts”: Mobile Wohneinheiten für Studenten, die in leerstehenden Gewerbeflächen aufgestellt werden können. Auf acht Quadratmetern wurden mit einem Hochbett, Schreibtisch, Stauraum, Telefon-, TV- und WLAN-Anschluss alle Details für ein würdiges Wohnen berücksichtigt.
Auch in den Staaten werden Minihäuser zum Trend. Die “Modern Cabanas” zum Beispiel, sind nicht nur schön, sondern auch güntig. Der Grundpreis für ein 10 auf 10 Meterhaus liegt bei 8500 Dollar, die Versandkosten bei 750. Mit vielen Extras kann man sich sein Häuschen auf der Internetseite individuell zusammenstellen.
Wer bestellt, sollte jedoch handwerkliches Geschick aufweisen. Die Häuser sind bei Lieferung noch unfertig. Aber wir finden, dass damit der ideele Wert dieser Kleinode nur noch steigt! Verschifft wird übrigens auch außerhalb der USA…
bild 1/2: copyright ‘Students Loft’
bild 3: copyright Modern Cabanas
Die NY Times zum Thema: Think Small

Streichholzbaum

19
02
2007

Ross McBride ist ein Designer, geboren in den USA, seit 1985 lebt er in Tokio. Seine Firma normal wurde gebeten, für eine japanische Fernsehsendung ein modernes Produkt neu zu gestalten: Das Streichholz. McBride arbeitete nach eigener Aussage “die menschlichen Züge des Streichholzes hervor” - “die dem Feuerzeug fehlen”. Für jede Zigarette muss nun gewollt archaisch ein Ast des Match Trees abgebrochen werden; sind alle Äste verbraucht, kann man den Baum nachkaufen. Der Keramiktopf bleibt, dient im Übrigen als Aschenbecher.
bild: copyright Ross McBride

Braunschweiger Tradition

18
02
2007

Seit über hundert Jahren gibt es Borgmann 1772 schon, einen Kräuterlikör aus Braunschweig. Die Rezeptur ist geheim. Der Prodktionsprozess nimmt nach Angaben des Herstellers ganze zehn Tage in Anspruch. Viel spannender allerdings ist die Flasche: In limitierter Edition, gestaltet von einer Agentur, einem Designer oder einem Künstler, werden jeweils 1000 Flaschen produziert; diesmal von der Berliner Agentur Floor 5 (Jens Pieper, Marek Polewski). Zu bestellen über Borgmann selbst, 20 Euro pro Flasche zzgl. Versand.
bild: copyright borgmann
bei DesignKlicks/Spiegel-Online ist der Likör im Design von Floor 5 übrigens No. 1 im Public Rating

Kompostierbar: der Mini BioMoke

15
02
2007

Der Mini BioMoke von BMW
Mit dem Mini BioMoke präsentiert BMW auf der LA Autoshow ein concept (fun) car, dessen Karosserie am Ende seines Lebenszyklus einfach auf den Komposthaufen wandert. Der Moke soll ein Kit für Bastler werden, die explizit dazu aufgerufen werden Teile aus alten Autos wiederzuverwerten. Neben einer Menge Spaß verspricht das Konzept also auch noch eine recht gute Umweltverträglichkeit. Abgefahren. Ein Strandbuggy ganz nach unserem Geschmack.

Bild: LAAutoshow.com

Konsumgüterzweifalt

11
02
2007

Plagiarius 2007 (Dedon-Kopie)
Seit 1977 werden die dreistesten Produktfälschungen jährlich mit dem Plagiarus “ausgezeichnet”. Darunter sind meist vorbildliche Produkte. Schön und praktisch - schließlich wird nur kopiert, was gut ist. Allein dafür lohnt es sich, die die Liste der Negativ-Preisträger 2007 anzusehen. Überdurchschnittlich häufig tauchen dabei asiatische Firmennamen tauchen auf. Wahrscheinlich gibt es deshalb auch das Plagiarius “China-Spezial”. Aber auch bei uns in Eruopa gibt es eifrige Produktpiraten: Das Markenblog berichtete jüngst von beschlagnamten Waren im Wert von 743 Millionen CZK (26 Millionen Euro) - allein in Läden und auf offenen Märkten in Tschechien im vergangenen Jahr. Das ist Europa-Rekord.

Bild: Plagiarus | via fontblog

The NNUU Rocking Chair

06
02
2007

Polem-X Rocking ChairMit dem “rocking chair” hat Polem-X unser Intresse geweckt. Schließlich passt er doch wirklich gut zu NNUU. Am Wochenende startet die ambiente 2007 in Frankfurt. In Halle 6.1. habt Ihr die Gelegenheit, diesen Stuhl auf seine Bequemlichkeit zu testen. Wir freuen uns schon auf weitere Design-Highlights von der Messe.
ambiente 2007
09.02.07 - 13.02.07
messe frankfurt

Design Top 10: embedded Videoplayer

30
01
2007

Videoplayer BrandsFällt das eigentlich keinem auf? Sind denn alle blind? Und warum beschwert sich eigentlich keiner? Wir sind uns jedenfalls sicher: Die Beliebtheit von YouTube ist sicherlich nicht auf das gelungene Design ihres Videoplayers zurückführen. Es ist schlicht erbärmlich. Aber machen es andere wirklich besser? Wir wussten es nicht. Und da wir hier über Ästhetik bloggen, haben wir es untersucht: Was taugen die Player der Top-Anbieter? Inzwischen gibt es ja etliche Videoportale, die sich außerdem einen heftigen Wettbewerb liefern. Auch in puncti Gestaltung? Einen kurzen Moment Geduld, liebe Ästhetik-Freunde, eben ein paar Worte zu unseren Kriterien, Motiven und Vorlieben:
Inspiriert von einem Gespräch mit Tom beim Bloggertreffen in München verglichen wir Youtube, Google video, myvideo, sevenload, metacafe, clipfish, brightcove, Revver, soapbox und youporn hinsichtlich Design und Usability. Wir griffen also auf die bekannteren Anbieter zurück. Denn es nützt leider nichts, einen schicken Player zu haben, aber kaum Inhalte. Konzentriert haben wir uns, soweit vorhanden, jeweils auf die “embedded”-Variante der Player, die ins eigene Blog eingebunden werden kann. Was unseres Erachtens nach einen guten Player ausmacht, möchten wir Euch zuerst kurz erklären. Danach stellen wir dann unsere Design-Top10 vor.
weiter lesen…

Um die Wette wandaufklebern

25
11
2006

Nachtrag zur Domestic-Wandverschönerung aus Vinyl und allen anderen hippen Wandaufklebern: Die Düsseldorfer von ‘a better tomorrow’ haben einen Wallsticker-Contest ins Leben gerufen. Gefällt uns sehr gut. Seht am besten selbst, macht mit - und zwar hier.
foto: copyrigth ‘a better tomorrow’

Die Wand, die garstge Wand

21
11
2006

So unglaublich kalt und kahl ist die Wand in William Shakespeares Sommernachtstraum. Vor allem aber weiß: Kein Wunder, kannte sie doch nicht die Vinylaufkleber von Domestic aus Frankreich. Die leicht anzubringenden Wandapplikationen der 2005 gegründeten Firma lieben wir sehr: Entworfen wurden sie als Alternative zur Tapete; die eigene Wand soll zum Spielfeld der Gestaltung werden. Bei dieser Auswahl kein Problem: Domestic-Aufkleber gibt es in unzähligen Designs, vielen Farben; damit passen sie sich jeder Einrichtung mühelos an. Und sie liefern einen traumhaften Grund, ein Hinweis von Michalis Pantelouris in der Weltwoche, bei Colette in Paris vorbeizuschauen (213, rue Saint-Honoré). Aber auch außerhalb des Style-Kaufhauses kann man die Aufkleber kaufen. Zum Beispiel online, Preis derzeit etwa zwischen 30 und 120€. (Link zu Domestic)
bild: copyrigth domestic, france

TopBlogs.de bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis Blog Dich bekannt durch die Szene Kunst-Blog.com