Ästhetische Konsumgütervielfalt: Design, Kunst, food, urban, audio, style

Desktopography

23
03
2007

Desktopography 2007
Seit 2005 ruft Desktopography jährlich Designer dazu auf, mehr Natur in das tägliche Leben von uns Bildschirm-Junkies zu bringen. Die Exhibition 2007 bietet 40 freie Hintergrundbilder, die - manchmal kitschig, manchmal atemberaubend-schön - uns die analoge Ästhetik der Natur wiederspiegeln und uns daran erinnern, möglichst bald die unberührte Natur mit allen Sinnen zu genießen. Die Berge, sie rufen.

Bild: Desktopography

Out of this world

26
02
2007

Hondas Formel1-Team, das wurde heute bekanntgegeben, wird in der nächsten Saison ein Zeichen für die Umwelt setzen - und die Autos anstatt mit Sponsorenlogos nur mit einem Foto der Erde bekleben - als Mahnmal für den Umweltschutz. Über myearthdream.com hat man zudem die Möglichkeit, als Unterstützer des Projekts seinen eigenen Namen auf dem Fahrzeug zu verewigen.

Honda: The car’s new look is a powerful call to action for fans, sponsors, customers and members of the public to join Honda’s commitment to help address the environmental issues facing the world.

Nun sind wir verwirrt: Einserseits freuen wir uns immer, wenn Produkte (auch noch aus einer sinnvollen Motivation heraus) neu gestaltet werden. Aber merkwürdig mutet es an, gerade ein solches PS-Monster als Botschafter des Umweltschutzes einzusetzen. Viele Unternehmen sehen das aber anders: Universal Music, Gatorade und andere unterstützen das Honda-Team und seine Idee in der neuen Saison.
Mehr Info bei sportnetwork (Out of this world)

Klimaschutz - do it yourself

02
01
2007

thecompensators
Das Ziel: die Industrie zu Investitionen in die Reduzierung ihres CO2-Ausstoßes zu bewegen. Das Problem: es gibt zu viele Emissionszertifikate - mehr als benötigt werden. Sie sind deshalb (noch) relativ billig. Daher lohnt es sich nicht für Unternehmen, in neue Technologien zu investieren, die helfen den Schadstoffausstoß verringern.

TheCompensators “wollen die Anzahl der Emissionszertifikate so verknappen, dass es weniger Zertifikate gibt, als CO2 ausgestoßen wurde.”, sagt Hannah Förster. Zusammen mit ihren 2 Mitstreitern möchte sie es uns allen leicht machen, aktiv am Klimaschutz teilzunehmen. Für die Beiträge ihrer Mitglieder kauft die Organisation Zertifikate und nimmt sie dann vom Markt. Dadurch steigt deren Preis.

Selbst wenn es nicht gelingt, alle überflüssigen Zertifikate aufzukaufen, kann durch diese Initiative die Aufmerksamkeit der Politiker auf diesen Mißstand gelenkt werden. Das wäre gut, denn dieses Jahr wird die Anzahl der Emissionszertifikate für die nächste Periode festgelegt.

Wir finden, die Idee macht Sinn und hoffen, dass die drei bald die nötige kritische Masse an Mitgliedern erreicht. Denn nur viele kleine Mitglieder können so großes Bewegen. Unser Tip für die erste gute Tat im neuen Jahr: Wer nicht sofort Mitglied wird, könnte zumindest helfen, die Aktion bekannt zu machen. Z.B. durch einen Link auf TheCompensators.
Bild: © Hannah Förster

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