Ästhetische Konsumgütervielfalt: Design, Kunst, food, urban, audio, style

Oral Branding?

17
03
2007

verbal identity
Es gibt brands, die bleiben einfach hängen. Andere lesen sich holprig oder hören sich komisch an. Eine nachträgliche Namesänderung kann den Tod einer Marke bedeuten. Geradezu vorbildlich hat dies hingegen openBC geschafft. Für deren Internationalisierung war eine neue Brand nötig geworden, weil die Angelsachsen sich keinen Reim auf “open before christ” machen konnten. Marketing-Gott Al Ries stellt in seinen Büchern immer wieder fest: “The most important marketing-decision you’ll make is finding the right name.” Was aber ist nun der richtige Name? weiter lesen…

Top10: Marketing-Katastrophen

03
03
2007


Frisch ausgegraben: die 10 größten Marketing-GAUs aller Zeiten. Darunter alte Bekannte wie Microsoft, CK, Ford und McDonalds. Auf Platz 1: das erste virale Video überhaupt. Zumindest wenn es nach dem consumerist geht. Die Liste läßt sich doch hoffentlich noch ergänzen?

Konsumgüterzweifalt

11
02
2007

Plagiarius 2007 (Dedon-Kopie)
Seit 1977 werden die dreistesten Produktfälschungen jährlich mit dem Plagiarus “ausgezeichnet”. Darunter sind meist vorbildliche Produkte. Schön und praktisch - schließlich wird nur kopiert, was gut ist. Allein dafür lohnt es sich, die die Liste der Negativ-Preisträger 2007 anzusehen. Überdurchschnittlich häufig tauchen dabei asiatische Firmennamen tauchen auf. Wahrscheinlich gibt es deshalb auch das Plagiarius “China-Spezial”. Aber auch bei uns in Eruopa gibt es eifrige Produktpiraten: Das Markenblog berichtete jüngst von beschlagnamten Waren im Wert von 743 Millionen CZK (26 Millionen Euro) - allein in Läden und auf offenen Märkten in Tschechien im vergangenen Jahr. Das ist Europa-Rekord.

Bild: Plagiarus | via fontblog

Der Skater, die Mode und die Baukunst

24
01
2007

Von einer handvoll Skateboarder für Skateboarder oder zumindest Skate-affine designt. Endlich scheint sich in deren Modewelt neben alten Hasen wie Zero und Zoo York eine neue Marke zu etablieren.
Das Konzept von ‚Ucon – Architecture Acrobatics’ deutet der Name bereits an: Die Designs werden von architektonischen Elementen beeinflusst. Liegt nahe, kann ein Skater sein Board ja erst in bebauter Umgebung zu Einsatz bringen. ‘UCON’ is a calling to take advantage of the architecture that surrounds us in an open-minded light schreiben die Jungs und zeigen uns in ihrem Online-Katalog schöne, schlichte Entwürfe mit kreativen Designs – nicht nur für den täglichen Varial-Flip-Switch-Hardflip-540-Tailgrab – aber auch für Mädels. Zu kaufen unter anderem bei frontlineshop.com.(ap)
bild: copyright ukon

Jaguar-Ästhetik vs. C-XF

17
01
2007

Von den Medien mit erfürchtiger Bewunderung in den höchsten Tönen gelobt. Von den Fans mit fotografischen Huldigungen und bettelnden Lobpreisungen überhäuft. Nein, hier ist nicht die Rede von Apple’s neuem iPhone. Vielmehr geht es um den neuen Jaguar C-XF.
Jaguar C-XF oder Honda Accord?
In ihrer gestrigen Ausgabe statuierte die F.A.Z. (auf Seite T1, leider nicht online) unter einem Foto (das fast die halbe Seite einnahm), Jaguar hätte mit dem C-XF zu den Kern-Eigenschaften der Marke zurückgefunden: “Aggressivität und außerordentliche Angriffslust […] eines um sein Revier kämpfenden Katers”. Verdutzt rieb ich meine Augen und und musste schockiert feststellt, dass das riesige Foto tatsächlich einen Jaguar darstellen sollte. Ein Jaguar? Das Ding? Auf den ersten Blick glaubte ich einen neuen Honda Accord gesehen zu haben. weiter lesen…

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